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Aufbau von Teambeziehungen

Tipps zum Aufbau von Teambeziehungen im Büro oder von zu Hause

Lesedauer: etwa 7 Min.

Im Zuge der Coronapandemie und deren Nachwirkungen ist die sogenannte „neue Normalität“ in aller Munde. Wie könnte sie aussehen? Werden wir wieder zum gewohnten Alltag zurückkehren oder hat die Pandemie die Bedeutung dieses Begriffs grundlegend verändert? Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus?

So viel steht fest: Sie muss flexibel sein.

Wenn es um die Anpassung an neue Arbeitsweisen geht, drehen sich viele Gespräche um neue Technologiestacks oder die digitale Transformation. Während Technologie für diesen Wandel unerlässlich ist und bleiben wird, geht es bei der Anpassung an die neue Normalität und die daraus resultierenden neuen Arbeitsumgebungen jedoch vielmehr darum, unseren Kommunikationsstil anzugleichen – also die Art und Weise, wie wir denken, fühlen und miteinander umgehen.

Im kürzlich abgehaltenen Webinar, „The Next Normal: Bringing the human connection back to remote teams“, sprach Chief Evangelist Bryan Stallings von Lucid darüber, was wir im Zuge der Umstellung auf die Fernarbeit gewonnen und verloren haben. So viel können wir schon verraten: Es geht viel mehr um Menschlichkeit als um Produktivität.

Wir sehen uns genauer an, wie die „neue Normalität“ Beziehungen innerhalb von Teams verändert hat. Welche neuen Fähigkeiten müssen Teammitglieder entwickeln, um enge Beziehungen aufzubauen und agil sein zu können – v. a. angesichts der Tatsache, dass ein Großteil der Belegschaft auch weiterhin aus der Ferne arbeiten wird?

Wie die „neue Normalität“ Teambeziehungen verändert hat

Wenn es darum geht, Teambeziehungen in einer Arbeitswelt mit zunehmend mehr Telearbeit aufrechtzuerhalten, gibt es drei zentrale Herausforderungen: Ablenkung vermeiden, die Leistungen der anderen anerkennen und Beziehungen aufbauen. Von diesen drei Bereichen haben Beziehungen am stärksten unter der Pandemie gelitten.

In dem oben erwähnten Webinar sind 62 % der Teilnehmenden der Meinung, dass der Aufbau effektiver Arbeitsbeziehungen seit Beginn der Pandemie schwieriger geworden ist. Vorbei sind die Gelegenheiten, vor Beginn eines Meetings mit anderen im Flur zu plaudern und sich über alltägliche Themen zu unterhalten, die nicht direkt arbeitsrelevant sind.

Tools können uns zwar in technischer Weise dabei helfen, in Verbindung zu bleiben, erhöhen aber auch die Komplexität unserer täglichen Interaktionen. Dementsprechend sind mehr Feedbackloops und agile Arbeitsweisen vonnöten, um in Verbindung bleiben zu können, auch wenn wir uns räumlich immer mehr voneinander entfernen.

Tipps zum Aufbau enger Beziehungen mit Teammitgliedern

Untersuchungen zeigen, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl einen großen Einfluss auf unser emotionales Wohlbefinden hat und uns auch vor Angst schützt. Während diese täglichen Interaktionen immer seltener werden, sind ein zweckgerichteter Ansatz und eine Änderung der Denkweise erforderlich, um Beziehungen zu Teammitgliedern zu pflegen, wenn die einzige Verbindung über Zoom, Slack oder E-Mail besteht.

Sehen wir uns einige praktische Tipps zum Aufbau und Pflegen enger Beziehungen mit Teammitgliedern an.

Schließen Sie sich für Aufgaben zu Paaren zusammen

Isolation ist eine äußerst reale und schwerwiegende Folge der Pandemie. Bilden Sie die Zusammenarbeit im Büro nach, indem Sie eine gewissen Zeitraum einplanen, indem Sie gemeinsam mit einem anderen Teammitglied an einem Ihrer Projekte arbeiten.

Alternativ können Sie auch ein gemeinsames Zoom Meeting starten und die Kamera aktivieren. So haben Sie immer ein paar vertraute Gesichter im Blickwinkel. Im Idealfall greifen Sie auf die Pomodorotechnik in Ihren Arbeitssitzungen zurück, um die Produktivität, gegenseitige Motivation und Leistung zu erhöhen.

Entwickeln Sie starke Moderationsfähigkeiten

Moderation entwickelt sich zu einer wichtigen Führungskompetenz der Zukunft. Da die Arbeit zunehmend aus dem Homeoffice erfolgt, ist es wichtig, dass nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein gefördert wird. Zukunftsorientierte Führungskräfte fördern kollaborative Umgebungen, um trotz der physischen Distanz den Arbeitsalltag so interessant und interaktiv wie möglich zu gestalten.

Hören Sie aktiv zu 

Da die Grenzen zunehmend verschwimmen, ist es eine immer größere Herausforderung, die Arbeit vom Privatleben zu trennen. Sie sind ständig mit dem Internet verbunden und aufgrund der Arbeit im Homeoffice mit neuen Formen der Ablenkung konfrontiert. Umso wichtiger ist es, Arbeits- und Privatleben klar voneinander zu trennen. Das Prinzip des aktiven Zuhörens spielt hier eine wichtige Rolle.

Sie kennen das vielleicht: Noch während eine andere Person spricht, denken Sie bereits darüber nach, wie Sie darauf antworten werden. Versuchen Sie stattdessen, eine gewisse Form der „inneren Ruhe“ zu schaffen. Hören Sie also zu, ohne aktiv darüber nachzudenken, wie Sie reagieren oder welche persönliche Geschichte Sie erzählen werden. Diese Art von aktivem Zuhören schafft Vertrauen und Verbundenheit.

Richten Sie virtuelle Teamaktivitäten ein

Die Happy Hour am Feierabend ist für viele von uns zum „Relikt“ aus der Zeit vor der Pandemie geworden. Das bedeutet jedoch keinesfalls, im Homeoffice auf kollegiale Geselligkeit voll und ganz verzichten zu müssen. Lassen Sie zum Beispiel Ihr Team über ein Lieblingsspiel abstimmen, veranstalten Sie dann einen Spieleabend und halten Sie den Spielstand oder den Spielverlauf auf einem virtuellen Whiteboard fest.

Wenn Ihr Team nach der Arbeit nicht mehr online bleiben möchte, können Sie vor Meetings auch schnelle Ice Breaker einsetzen. Bitten Sie zum Beispiel vor Ihrer nächsten großen Strategiesitzung alle Teammitglieder, ein aktuelles Ziel und einen Zukunftstraum zu teilen. So schaffen Sie ein anregendes Umfeld und fördern zwischenmenschliche Beziehungen.

Legen Sie einige Grundregeln für Meetings fest

Die Maske erschwert unsere körpersprachliche Kommunikation erheblich: Hinter ihnen bleibt ein Großteil der Mimik verborgen. Das Verbot von Laptops, das früher für persönliche Meetings im Büro galt, ist heute nicht mehr aktuell. So gibt es in Besprechungen reichlich Ablenkungen.

Es ist wichtig, im Vorfeld von Meetings gemeinsam einige Grundregeln festzulegen. Außerdem sollten Sie die Art und Weise ändern, wie Sie Meetings abhalten, um auch Mitarbeitende aus dem Homeoffice einbeziehen zu können – und planen Sie regelmäßige Pausen ein.

Passen Sie Ihren Kommunikationsstil an

Vermeiden Sie Ablenkungen, indem Sie Ihr Meeting visueller gestalten. Teilen Sie bei Meetings über Zoom Flussdiagramme und Prozessmodelle, um ein neues Projekt zu erklären. Arbeiten Sie mithilfe von Wortkarten oder einem virtuellen Whiteboard wie Lucidspark zusammen. Binden Sie visuelle Elemente ein, sodass sich Teams schneller aufeinander abstimmen können – insbesondere dann, wenn sie auf verschiedene Standorte verteilt sind.

Fördern Sie die emotionale Intelligenz (EQ)

Die Pandemie hat die digitale Transformation vieler Unternehmen rasant beschleunigt. Dadurch kam es vielerorts zu einem regelrechten „Boost“ des technischen IQ. Die emotionale Intelligenz ist hingegen ein deutlich besserer Indikator für langfristigen Erfolg – und sollte demnach ebenso gefördert werden. Diese einfache Matrix ist eine großartige Möglichkeit, den EQ Ihres Teams zu steigern und effektivere, kooperative Remote Teams aufzubauen:

  • Selbstwahrnehmung: Erkennen Sie Ihre eigenen Muster und Verhaltensweisen.
  • Selbstverwaltung: Lernen Sie, diese Muster zu kontrollieren, um im Team effektiver kommunizieren zu können.
  • Soziale Wahrnehmung: Verstehen und beobachten Sie, was in anderen vorgeht, um Empathie zu entwickeln. 
  • Beziehungsverwaltung: Die Verbindung von Selbstwahrnehmung, Selbstverwaltung und sozialer Wahrnehmung ist der Schlüssel für bessere Beziehungen in jedem Umfeld.

Seien Sie offen und ehrlich und haben Sie Verständnis für Ihre Mitmenschen

Jetzt geht es darum, Ihre neuen EQ Skills in die Praxis umzusetzen. Die Pandemie hat uns allen, unabhängig von unseren persönlichen Erfahrungen und Hintergründen, neue Perspektiven aufgezwungen. Die Führungsebene sollte der gesamten Belegschaft offen und transparent kommunizieren, wie sich das Unternehmen an neue Gegebenheiten anpasst. Auch in Bezug auf Ihre eigenen Verhaltensweisen und Handlungen sollten Sie stets transparent bleiben – radikale Offenheit, Ehrlichkeit und Vulnerabilität tragen wesentlich dazu bei, Beziehungen und Vertrauen aufzubauen.

Aber das ist noch nicht alles – Einfühlungsvermögen ist entscheidend, wenn wir uns an die „neue Normalität“ anpassen wollen. Einige Ihrer Teammitglieder werden diese Veränderungen möglicherweise problemlos meistern, während andere Schwierigkeiten haben werden, die eigene Verantwortung angesichts der sich ändernden Erwartungen und der weiterhin andauernden Pandemie zu bewältigen.

Seien Sie freundlich. Seien Sie empathisch.

Die „neue Normalität“ ist nicht erst unterwegs – sie ist bereits angekommen. Unternehmen müssen sich dementsprechend auf sich verändernde Arbeitsumgebungen vorbereiten. Unternehmen, die flexibel bleiben und neue Wege gehen, werden in der Lage sein, Teambeziehungen trotz der sich ständig ändernden Rahmenbedingungen aufrechterhalten, zu fördern und zu stärken.

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Entdecken Sie Strategien, um Ihre Teams zu vernetzen, Beziehungen aufzubauen und Remote Working Settings so angenehm wie möglich zu gestalten.

In der neuen Normalität erfolgreich sein

In unserem Webinar erfahren Sie, wie Sie Teams, die aus der Ferne arbeiten, wieder ein Gefühl der zwischenmenschlichen Nähe vermitteln können.

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Lucidspark ist ein virtuelles Whiteboard, das Ihnen und Ihrem Team die Zusammenarbeit erleichtert. So kommen die besten Ideen zum Vorschein. Es verfügt über Haftnotizen, Tools zum Freihandzeichnen sowie eine unbegrenzte Arbeitsfläche – kurz gesagt: alles, was man zum Erfassen der nächsten durchschlagenden Idee braucht. Und es wurde speziell für die Zusammenarbeit entwickelt. Sie können sich das in etwa wie einen Experimentierkasten vorstellen, in dem Ihr Team gemeinsam in Echtzeit Ideen erörtern und Innovationen hervorbringen kann.

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