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Designorientiertes Denken

Verwendung von Lucidspark in den frühen Phasen des Design Thinking

Lesedauer: etwa 7 Min.

Was ist "Design Thinking"?

Wer kennt das nicht? Man hat ein Problem oder ein komplexes Thema mit dem man sich befassen will aber weiß nicht wo man das Problem oder die Aufgabe bewältigen kann. Hier kommt Design Thinking gut zum Einsatz. Mit Design Thinking tritt man einen Schritt zurück und sieht sich das Problem als Big Picture an. Man zeichnet sich Ansätze auf, die der Lösung von Problemen helfen soll. Man entwickelt dann Ideen, die zur Lösung beisteuern. Öfters wird hier eine Anwenderansicht als Orientierung benutzt. Zum Beispiel, die Käufersicht, Nutzersicht, etc.  

Design Thinking Prozess

Wir alle haben unsere bevorzugte Herangehensweise, wenn es darum geht, ein besonders kompliziertes Problem zu lösen. Vielleicht entfernen Sie all die Dinge von Ihren Schreibtisch, die Sie ablenken könnten und brainstormen auf traditionelle Weise, indem Sie Ihre Ideen nach und nach zu Papier bringen. Möglicherweise wenden Sie sich an einen besonders klugen Freund, um mit ihm Ideen auszutauschen. Oder aber Sie machen einen Spaziergang. 

Der springende Punkt ist, dass Sie den richtigen Prozess für sich gefunden haben. Und das ist großartig. Die Problemlösung im Team erfordert jedoch oft einen strukturierteren Ansatz, bei dem alle Teammitglieder ihre besten Ideen einbringen können. Genau hier kommt Design Thinking ins Spiel. 

Design Thinking ist ein benutzerorientierter, strukturierter Ansatz zur Problemlösung, der immer mehr zum festen Bestandteil der Geschäftswelt wird. Sie fragen sich, warum Design Thinking so populär ist? Die Antwort ist einfach: Es handelt sich um einen Ansatz, der funktioniert. Damit dieser Ansatz jedoch funktioniert, muss Ihr Team zusammenarbeiten. 

In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, wie Sie Design Thinking mithilfe von Lucidspark in Ihrem eigenen Team anwenden können. Ganz gleich, ob es darum geht, Customer Journey Maps zu erstellen oder Ideen mithilfe von Mindmaps zu entwickeln, Lucidspark kann Sie in jeder Phase des Design Thinking Prozesses unterstützen – insbesondere in den ersten drei.  

Die 5 Phasen des Design Thinking in Lucidspark

Wir haben es bereits zuvor gesagt, wollen es aber noch einmal wiederholen: Wenn Ihr Team nicht nicht zusammenarbeiten kann, wird es auch nicht in der Lage sein, dem Design Thinking Prozess zu folgen. Und gerade in der heutigen Zeit zeichnet sich die Zusammenarbeit immer mehr durch Remote-Komponenten aus. Machen wir uns nichts vor: Ein gemeinsamer Zoom-Anruf reicht hier einfach nicht aus. Sie und Ihr Team brauchen eine praktische Methode, mit der Sie Ideen festhalten, entwickeln und in einen umsetzbaren Plan verwandeln können. 

In der ersten Phase des Design Thinking Prozesses – der Phase, in der Sie sich in Ihre Kunden hineinversetzen – ist die Visualisierung von entscheidender Bedeutung. Sie und Ihr Team müssen sich in die Lage der Kunden versetzen und nachvollziehen, wie sie die Customer Journey erleben. Eine schriftliche Beschreibung der Customer Journey wäre in dieser Situation ungefähr genauso nützlich wie ein Straßenatlas. Vielmehr brauchen Sie eine Customer Journey Map

Auch in den nächsten Phasen des Design Thinking Prozesses ist die Visualisierung von zentraler Bedeutung. In den folgenden Abschnitten finden Sie Tipps und Tricks für die Verwendung von Lucidspark, die Ihnen und Ihrem Team dabei helfen, in den ersten drei Phasen des Design Thinking Prozesses sowohl visuell und kollaborativ als auch effektiv zu arbeiten. 

Erste Phase: Empathie aufbauen

Die Tatsache, dass das Hauptaugenmerk und Ziel auf dem Benutzer bzw. auf dem Kunden liegt, ist ein wichtiger Aspekt von Design Thinking. Und genau darin liegt der Unterschied zu anderen traditionelleren Problemlösungsmethoden. Die meisten Unternehmen würden ihren Ansatz wohl als „benutzerorientiert“ beschreiben. Das Design Thinking geht jedoch einen Schritt weiter. 

Ziel der Empathie-Phase ist es, sich in die Lage der Kunden zu versetzen, oder genauer gesagt, sich in das Kundenerlebnis hineinzuversetzen. In dieser Phase sollten Sie sich die folgenden Fragen stellen: Wo liegen die Problemstellen der Kunden? Was läuft gut in der Customer Journey? Wo könnten Verbesserungen vorgenommen werden? 

Bei der Auseinandersetzung mit diesen Fragen (sowie der Klärung) kann es hilfreich sein, Empathy-Maps und Customer Journey Maps zu verwenden. 

Mithilfe von Empathy-Maps können Sie sich ein besseres Bild ihrer Kunden machen: Was denken, fühlen, tun und sagen ihre Kunden? Des Weiteren gibt eine Empathy-Map Aufschluss über zwei weitere wichtige Aspekte des Kundenerlebnisses: Wo liegen die Problemstellen und die Vorteile für Kunden? 

Während Empathy-Maps eine „Momentaufnahme“ des Kunden liefern, dokumentieren Customer Journey Maps das Benutzererlebnis über einen längeren Zeitraum. Welche Frustrationen erleben Kunden in den einzelnen Phasen der Customer Journey? Wenn diese beiden Diagramme in Kombination miteinander genutzt werden, wird es Ihrem Team leichter fallen, den Kunden wirklich zu verstehen.

Der Gedanke, ganz von vorne anfangen zu müssen, bereitet Ihnen Sorgen oder Sie befürchten, wertvolle Zeit zu verschwenden? Keine Sorge! Mithilfe der Lucidspark-Vorlagen können Sie die Einrichtung überspringen und sofort mit Design Thinking beginnen. Um auf die Vorlagenbibliothek zuzugreifen, öffnen Sie ein Lucidspark-Board und wählen Sie „Vorlagen“ aus der Symbolleiste auf der linken Seite. Wählen Sie die gewünschte Vorlage aus und klicken Sie daraufhin auf „Vorlage einfügen“ (diese Schaltfläche befindet sich unten rechts). Klicken Sie nun auf einen beliebigen Bereich Ihres Lucidspark-Boards, um die ausgewählte Vorlage dort einzufügen. 

Zweite Phase: Definition

In der ersten Phase haben Sie sich mit Ihrem Team in die Lage des Kunden versetzt und versucht, seine Perspektive zu verstehen. Jetzt ist es an der Zeit, auf die spezifischen Bedürfnisse und Probleme der Kunden einzugehen. Was genau ist das Problem, das Sie zu lösen versuchen? In der Definitionsphase besteht das Ziel darin, das Problem zu erkennen und es aus der Sicht des Benutzers zu verstehen.

Führen Sie bei der Identifizierung von Benutzerproblemen oder Schwachstellen eine Team-Übung durch, bei der Sie sich Fragen stellen, die mit der Formulierung „Wie könnten wir“ beginnen. Bei dieser Übung schreiben Teammitglieder eine Reihe von Fragen auf, die jeweils mit „Wie könnten wir“ beginnen und mit denen Benutzerprobleme identifiziert werden. Eine Frage könnte beispielsweise wie folgt lauten: "Wie könnten wir den Bezahlvorgang intuitiver gestalten?" Teammitglieder können dabei die Post it Funktion in Lucidspark verwenden, um ihre Fragen zu notieren.

Design Thinking Beispiel

An diesem Punkt des Design Thinking Prozesses können Sie eine User Story Map erstellen. Eine User Story Map unterstützt Sie bei der Visualisierung der Art und Weise, wie Benutzer mit dem Produkt interagieren: Welche Handlungen können Benutzer ausführen und welche Aufgaben versuchen sie zu erledigen? All dies hilft Ihnen dabei, ein besseres Verständnis der Benutzer und deren Probleme zu erlangen. Dies wiederum trägt dazu bei, dass Sie bei der Problembehebung fundierte Entscheidungen treffen.  

Dritte Phase: Ideenfindung

Sie und Ihr Team haben viel Zeit investiert, um Benutzer zu verstehen. Zudem haben Sie spezifische Probleme identifiziert, die es zu lösen gilt. Damit ist es nun in der Ideenfindungsphase im Rahmen von Design Thinking endlich an der Zeit, die Köpfe zusammenzustecken und Ideen hervorzubringen. 

Genau hier kommen klassische Brainstorming-Tools wie Mindmaps und Brainwriting ins Spiel. Mithilfe der unbegrenzten Arbeitsfläche von Lucidspark kann jedes Teammitglied in seinen eigenen Bereich des Boards wechseln und die bevorzugte Brainstorming-Methode anwenden. (Denken Sie daran, dass Sie mit Vorlagen Zeit sparen können!) Um sicherzustellen, dass sich alle Teammitglieder auf die durchzuführende Aufgabe konzentrieren, können Sie in Lucidspark einen Timer einstellen. Sobald die Zeit abgelaufen ist, können Sie die Ideen aller Teammitglieder in der Mitte der Arbeitsfläche zusammenrufen. 

Wie geht es weiter?

Zu diesem Zeitpunkt sollte Ihr Team ein tiefes Kundenverständnis haben und über zahlreiche Lösungsansätze verfügen. Als Nächstes müssen Sie sich für eine oder mehrere Ideen entscheiden, mit denen Sie fortfahren möchten. Wie in den vorherigen Phasen sollte die Beschlussfassung in enger Zusammenarbeit erfolgen. 

Mit Lucidspark können Teammitglieder auf unterschiedliche Art und Weise Beiträge leisten. Finden Sie heraus, welche Art Ihren Bedürfnissen entspricht, und konzentrieren Sie sich auf genau diese. Wenn Sie traditionelle, kontrollierte Abstimmungen bevorzugen, nutzen Sie die Abstimmungsfunktion von Lucidspark. Mit dieser Funktion können Sie jedem Teammitglied eine bestimmte Anzahl von Stimmen zuweisen, ein Zeitlimit setzen und vieles mehr. Wenn Sie jedoch einen lockereren Ansatz bevorzugen, lassen Sie Ihre Teammitglieder mit Emojis, Kommentaren und Zeichnungen auf ihre Lieblingsideen (oder unbeliebtesten Ideen) reagieren. 

Emoji

Wenn Sie Ideen mithilfe von Post its festgehalten haben, können Sie diese mit den Funktionen zum Sammeln und Sortieren schnell analysieren. 

Sobald Sie sich auf eine Lösung geeinigt haben, sind Sie für die letzten Schritte des Design Thinking Prozesses bereit!

illustration of people working together

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Über Lucidspark

Lucidspark ist ein virtuelles Whiteboard, das Ihnen und Ihrem Team die Zusammenarbeit erleichtert. So kommen die besten Ideen zum Vorschein. Es verfügt über Haftnotizen, Tools zum Freihandzeichnen sowie eine unbegrenzte Arbeitsfläche – kurz gesagt: alles, was man zum Erfassen der nächsten durchschlagenden Idee braucht. Und es wurde speziell für die Zusammenarbeit entwickelt. Sie können sich das in etwa wie einen Experimentierkasten vorstellen, in dem Ihr Team gemeinsam in Echtzeit Ideen erörtern und Innovationen hervorbringen kann.

Präsentiert von Lucidchart, der Plattform, der Millionen Anwender weltweit vertrauen, darunter 99 % aller Fortune-500-Unternehmen.

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