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Motivation von Mitarbeitern im Homeoffice

Sorgen Sie für hoch motivierte Teams im Homeoffice

Lesedauer: etwa 9 Min.

Motivierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für eine gute Teamleistung und den Geschäftserfolg. Eine Studie von Gallup zeigte dementsprechend, dass hoch motivierte Teams nicht motivierte Teams in Bezug auf Rentabilität, Produktivität und Kundenbewertungen übertreffen. Außerdem kann man bei motivierten Teams eine geringere Personalfluktuationsrate, weniger Fehltage und sogar eine bessere Arbeitsqualität beobachten als bei ihren weniger motivierten Kollegen.

Es kann jedoch schwierig sein, Mitarbeiter dauerhaft zu motivieren. Wenn Ihr Team dann auch noch remote arbeitet, nimmt diese Herausforderung eine ganz neue Dimension an.

Das Engagement der Mitarbeiter ist davon abhängig, wie verbunden sie sich ihrem Arbeitsplatz fühlen. Wenn Ihr Team über verschiedene Standorte und sogar Zeitzonen verstreut arbeitet, kann es schwierig sein, sich mit anderen und dem Unternehmen verbunden zu fühlen und die Art von Beziehungen aufzubauen, die die Moral fördern.

Wie können Sie also Mitarbeiter im Homeoffice helfen, untereinander in Verbindung zu bleiben und sie motivieren?

Im Folgenden präsentieren wir zunächst einige der einzigartigen Hindernisse bei der Motivation von Remote-Teams und erklären dann, wie man das Engagement von Mitarbeitern effektiv aus der Ferne fördert.

Was ist Homeoffice und was bedeutet remote work? 

Bevor wir uns in die Tiefe begeben, wollen wir kurz klarstellen, was Homeoffice ist und was es bedeutet remote zu arbeiten. Spätestens mit Corona ist Homeoffice in Deutschland ein großes Thema geworden. Homeoffice bedeutet nichts weiteres als das Arbeiten von zuhause. Auf gut Deutsch wird Homeoffice auch als Telearbeit übersetzt. Dieses mobile arbeiten oder auch remote work auf Englisch hat viele Vor- und Nachteile. Lesen Sie weiter und lassen Sie sich inspirieren, wie Sie Ihre Mitarbeitermotivation im Homeoffice steigern können. 

Die Herausforderungen des Homeoffices

Wie viel Engagement Mitarbeiter für ihre Arbeit zeigen, hängt maßgebend davon ab, ob es eine starke Verbindung zwischen ihnen und dem Unternehmen gibt. Diese Verbindung wird auf viele verschiedene Arten geschaffen und verstärkt, u. a. durch die Unternehmenskultur, den Teamgeist, Schulungen und Fortbildungen, Anerkennung und Feedback sowie eine starke Kommunikation und Zusammenarbeit.

Doch wenn Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten, wird es schwieriger, diese Faktoren zu beeinflussen.

Sie haben dann nämlich nicht mehr die Möglichkeit, einfach beim Schreibtisch eines Kollegen vorbeizuschauen, um kurz eine Frage zu stellen, oder in der Kaffeepause einen gemütlichen Small Talk zu starten. Außerdem bedeutet Telearbeit oft, dass Mitarbeiter flexible oder unterschiedliche Arbeitszeiten haben (vor allem, wenn das Team über mehrere Zeitzonen verteilt ist).

Dies kann die erfolgreiche Kommunikation und Zusammenarbeit erschweren, was zu Frustration, einer fehlenden Koordination und einer schlechteren Leistung führt. Die einzelnen Teammitglieder sind dann wenig motiviert und generell unzufriedener.

Doch das muss nicht sein.

Um Mitarbeiter im Homeoffice für ihre Arbeit zu begeistern, braucht es zwar etwas Kreativität und Anpassungsfähigkeit, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Das Arbeiten von zuhause oder aus der Ferne bietet Mitarbeitern größere Autonomie, mehr Flexibilität und die Möglichkeit, eine bessere Work-Life-Balance zu etablieren (ganz zu schweigen davon, dass sie keine langen Pendelzeiten mehr in Kauf nehmen müssen). All dies trägt dazu bei, dass Ihre Teams glücklicher und motivierter sind. Eine klassische Win-Win-Situation also!

Wichtig ist nur, dass Sie die richtigen Voraussetzungen dafür schaffen.

So steigern Sie die Mitarbeitermotivation von Teams im Homeoffice

Abteilungsleiter und Teammanager müssen gemeinsam eine Arbeitskultur schaffen, in deren Rahmen Mitarbeiter im remote work optimal unterstützt werden und bestimmte Handlungsfähigkeiten haben. Mit der richtigen Struktur und den entsprechenden Prozessen können Sie so die Motivation Ihrer Remote-Teams fördern.

Die folgenden Tipps werden Ihnen dabei helfen.

Erwartungen definieren

Viele Probleme, die beim Homeoffice entstehen, sind auf eine Fehlkommunikation zurückzuführen. Wenn man seinen Gesprächspartner weder sehen noch hören kann, gehen leicht wichtige Informationen verloren oder die Intention hinter dem Gesagten wird falsch interpretiert.

Diesem Problem können Sie entgegenwirken, indem Sie frühzeitig festlegen, welche Art der Kommunikation Sie eigentlich von Ihren Teams erwarten.

Klären Sie zum Beispiel, über welche Kanäle Teammitglieder miteinander kommunizieren sollen. Telefon, E-Mail, Video-Chat, Slack? Wie werden Sie den Überblick über die Projektdetails behalten? Gibt es bestimmte Tageszeiten, zu denen jeder für eine Zusammenarbeit oder Teambesprechungen verfügbar sein muss?

Definieren Sie diese Erwartungen gleich zu Anfang, um Missverständnissen vorzubeugen.

Vermeiden Sie Mikromanagement und vertrauen Sie Ihrem Team

Mikromanagement ist für viele Führungskräfte ein Problem, unabhängig davon, ob ihr Team intern oder remote arbeitet. Doch wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht jeden Tag physisch an ihren Schreibtischen arbeiten sehen, riskieren Sie, diesen Kontrollverlust durch übertriebene Überwachungsmaßnahmen wettmachen zu wollen.

Indem Sie Mikromanagement betreiben, zeigen Sie Ihrem Team klipp und klar, dass Sie ihm nicht vertrauen. Doch ohne Vertrauen werden Sie auch keine zufriedene und motivierte Belegschaft haben. Daher ist es wichtig, das richtige Gleichgewicht zu finden, um Ihrem Team die erforderliche Anleitung zu bieten, ohne ins Mikromanagement zu verfallen.

Hier sind ein paar Tipps, wie Sie es vermeiden können, Ihr Remote Team durch Mikromanagement zu belasten:

  • Delegieren Sie Aufgaben, aber geben Sie keine strikten Vorgaben, wie diese erledigt werden müssen.
  • Messen Sie die Ergebnisse, nicht den Zeitaufwand.
  • Nutzen Sie gemeinsame Kommunikationskanäle, um Zeitpläne und Aufgaben zu organisieren.

Denken Sie daran: Überwachung ist nicht das Gleiche wie Management. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter eine gute Arbeitsmoral haben und sie ihre Arbeit im Rahmen der von Ihnen gesetzten Erwartungen und Standards erledigen.

Kommunikation

Wenn Ihre Teams aus der Ferne arbeiten, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig und oft kommunizieren, damit alle Beteiligten sich aneinander ausrichten können und den Kontakt aufrechterhalten.

Dabei sollten Sie es jedoch vermeiden, Unnötiges mit Ihrem Team zu teilen oder jeden Schritt zu überwachen (Stichwort Mikromanagement). Sie sollten jedoch häufig und regelmäßig über Dinge wie Teamziele, Ihre Unternehmensstrategie, wichtige Updates und Prioritäten sprechen.

Offene, aktive Kommunikationskanäle sind ein einfaches, aber effektives Mittel, um Missverständnisse zu vermeiden, um Erwartungen zu klären und um sicherzustellen, dass Informationen und Verantwortlichkeiten richtig priorisiert werden.

Wenn Sie die Arbeit Ihrer Mitarbeiter regelmäßig mit individuellen, Team- und unternehmensweiten Zielen und Prioritäten verknüpfen, helfen Sie ihnen, das Warum hinter ihrer Arbeit zu verstehen. Dies ist wichtig, damit sie eine starke Verbindung zum Unternehmen aufbauen und hoch motiviert arbeiten können.

Nutzen Sie kollaborative Produktivitätswerkzeuge

Remote arbeitende Teams können nicht von den vielen Vorteilen der persönlichen Kommunikation profitieren. Das bedeutet, dass Sie ihnen Technologien und Tools zur Verfügung stellen müssen, die eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen, die Kommunikation optimieren und mit denen Sie Prioritäten, Verantwortlichkeiten sowie Termine organisieren können.

Videokonferenzen

Videokonferenzen helfen Teams im Homeoffice, auf persönlichere Weise in Verbindung zu bleiben als per Telefon oder E-Mails.

Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, ihre Kameras während der Gespräche einzuschalten – wenn sie die Kollegen persönlich sehen, können sie bessere Verbindungen zu ihnen aufbauen und so die Absicht des Gesagten anhand der Körpersprache leichter interpretieren.

Profi-Tipp: Verwenden Sie Videoanrufe auch für Meetings und Aktivitäten, die nicht direkt mit der Arbeit in Verbindung stehen. Planen Sie z. B. ein Happy-Hour-Zoom-Gespräch, bei dem sich Ihr Team zwanglos außerhalb der Arbeit treffen kann.

Slack

Der Chat ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Telearbeit, da er eine effiziente Kommunikation ermöglicht. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Kommunikationstool Slack, das es Teams ermöglicht, verschiedene Kanäle zu erstellen, die nach Themen geordnet sind. Slack ist besonders vielseitig. Man kann dort eine kurze Frage zu einem Projekt an das gesamte Team stellen als auch mit einem Kollegen über den Urlaub reden.

Sie könnten dort beispielsweise einen separaten Kanal für Arbeitsupdates und einen anderen nur für Small Talk einrichten. Dadurch helfen Sie Remote Teams dabei, mit dem „Büro“ verbunden zu bleiben und eine gemeinsame Teamkultur aufzubauen.

Lucidspark

Mit Lucidspark können Sie die Zusammenarbeit fördern und Ihre Brainstorming-Prozesse verbessern, unabhängig davon, wo sich Ihre Teammitglieder befinden. Lucidspark ist ein intuitives Online-Whiteboard, das Teams einen visuellen Arbeitsbereich bietet, in dem sie Ideen austauschen und gemeinsam ausarbeiten können. Die Zusammenarbeit kann für Remote-Teams eine Herausforderung darstellen, da ein Großteil des Brainstorming-Prozesses nun einmal auf Echtzeit-Feedback, Reaktionen und aufeinander aufbauenden Erkenntnissen beruht.

Lucidspark bringt Teams zusammen an einen Tisch. Funktionen wie @mentions, Chat-Threads, Abstimmungen und Timer für Aktivitäten geben Teams die erforderliche Flexibilität und die nötigen Fähigkeiten, um ihre besten Ideen zu teilen und gemeinsam umzusetzen.

Fördern Sie eine gesunde Work-Life-Balance

Einer der größten Vorteile des Homeoffices ist die Flexibilität und die Möglichkeit, eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen. Allerdings neigt das mobile Arbeiten dazu, länger zu arbeiten als ihre Kollegen, die ins Büro kommen. Und wenn es keine deutlich abgegrenzten Arbeitszeiten gibt, kann es Mitarbeitern im mobile office schwerfallen, auch einmal abzuschalten, sodass sie sich leicht zu viel zumuten. Wenn hier nicht gegengesteuert wird, kann das leicht zu Stress, Burnout, schwindender Motivation und einem Wechsel des Arbeitsplatzes führen.

In diesem Kontext müssen Manager ihren Teams helfen, ihre Work-Life-Balance wiederherzustellen, indem sie klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit ziehen, deutliche und faire Erwartungen an ihr Team stellen und gesunde Gewohnheiten fördern.

Wenn Sie beispielsweise nicht möchten, dass Ihre Mitarbeiter bis spät in die Nacht E-Mails beantworten, sollten auch Sie erst am nächsten Werktag auf Ihre eigenen E-Mails antworten. Ihr Team wird Ihrem Beispiel folgen. Wenn Ihre Mitarbeiter hingegen sehen, dass Sie rund um die Uhr verfügbar sind, werden sie daraus schließen, dass auch von ihnen erwartet wird, jederzeit verfügbar zu sein – was zu einer ungesunden Arbeitskultur führt.

Eine gesunde Work-Life-Balance können Sie auch dadurch fördern, dass Sie Team-Ausflüge veranstalten, flexible Arbeitszeiten anbieten und bestimmte Anreize schaffen (z. B. ein Beitrag zu einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio).

Erkennen Sie die Bemühungen Ihrer Mitarbeiter an

Teams im remote work arbeiten länger und sind tendenziell produktiver als interne Mitarbeiter. Aber sie fühlen sich oft nicht als Teil des Teams.

Eine einfache Lösung hierfür besteht darin, eine Kultur der Anerkennung aufzubauen.

Die Anerkennung von Mitarbeitern ist ein wichtiger Treiber für die Motivation und hilft, eine stärkere Teamkultur mit größerem Vertrauen zwischen Führungskräften und Beschäftigten zu schaffen. Eine Umfrage des WorkHuman Research Institute ergab, dass 86 % der Mitarbeiter sich bei der Arbeit glücklicher fühlen, wenn ihre guten Leistungen anerkannt werden.

Manager können Anerkennung auf verschiedene Weise in die Kultur ihres Remote Teams einbauen:

  • Geben Sie umgehend positives Feedback. Wenn ein Mitarbeiter z. B. bei einer Präsentation großartige Arbeit geleistet hat, schicken Sie ihm danach eine kurze E-Mail oder teilen Sie Ihre Wertschätzung bei einem Anruf mit dem Team.
  • Erstellen Sie einen Slack-Channel für Mitarbeiter-Lob. Dies fördert eine Teamkultur der Anerkennung unter Kollegen, in der jeder individuelle Leistungen und gute Arbeit anerkennen kann.
  • Integrieren Sie Anerkennung in Ihre regelmäßigen Leistungsbeurteilungen und Einzelgespräche.
  • Schenken Sie Mitarbeitern öffentlich und privat Anerkennung.
  • Zeigen Sie Mitarbeiter formell und informell Ihre Anerkennung.

Scheuen Sie sich nicht, Lob auszusprechen und die Bemühungen und Beiträge Ihrer Mitarbeiter anzuerkennen. Bauen Sie Anerkennung in das Gefüge Ihrer Teamkultur ein und feiern Sie Siege gemeinsam. Ihre Mitarbeiter fühlen sich untereinander und mit dem Unternehmen stärker verbunden, wenn sie sich wertgeschätzt und gesehen fühlen.

Um die Motivation Ihres Teams zu steigern, sind Ihrerseits großes Engagement und gewisse Investitionen vonnöten, aber es lohnt sich. Nutzen Sie Tools und Technologien für die Zusammenarbeit im Homeoffice, um die Teambindung ebenso wie die Kreativität und Produktivität zu steigern, egal, wo die einzelnen Teammitglieder arbeiten.

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Über Lucidspark

Lucidspark ist ein virtuelles Whiteboard, das Ihnen und Ihrem Team die Zusammenarbeit erleichtert. So kommen die besten Ideen zum Vorschein. Es verfügt über Haftnotizen, Tools zum Freihandzeichnen sowie eine unbegrenzte Arbeitsfläche – kurz gesagt: alles, was man zum Erfassen der nächsten durchschlagenden Idee braucht. Und es wurde speziell für die Zusammenarbeit entwickelt. Sie können sich das in etwa wie einen Experimentierkasten vorstellen, in dem Ihr Team gemeinsam in Echtzeit Ideen erörtern und Innovationen hervorbringen kann.

Präsentiert von Lucidchart, der Plattform, der Millionen Anwender weltweit vertrauen, darunter 99 % aller Fortune-500-Unternehmen.

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