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Design Sprint

So organisieren Sie Ihren Design Sprint in Lucidspark

Lesedauer: etwa 7 Min.

Mittlerweile wissen die meisten Produktteams, Designer, Techniker und alle weiteren Mitglieder einer Produktentwicklung, was ein Design Sprint ist. Und viele dieser Personen – wenn nicht sogar der Großteil – haben bereits an einem Design Sprint teilgenommen. Aber was genau macht diesen Problemlösungsprozess so beliebt?

Ganz einfach: Design Sprints sind effektiv.

Lassen Sie mich das verständlicher erklären. Sie bieten ein leicht verständliches Framework anhand dessen innerhalb kürzester Zeit Probleme angegangen und gelöst werden können. Und diese Prozesse erweisen sich außerdem immer wieder als äußerst wirksam. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Design Sprint ist die Zusammenarbeit – die Beiträge aller Teammitglieder werden berücksichtigt, einzelne Ideen in der gesamten Gruppe bewertet und anschließend wird der beste Lösungsweg ausgewählt.

Aufgrund der aktuellen Pandemie arbeiten viele Teams derzeit im Homeoffice, was die Unternehmensabläufe unter anderem erschwert. Aber das muss nicht unbedingt so sein: Einer unserer Produktleiter führt mittlerweile alle Design Sprints mit seinem gesamten Team in Lucidspark durch und nutzt die Anwendung als Online-Tool für die Sprint Planung, was sich letztendlich sogar als dynamischere und ansprechendere Option im Vergleich zu den gemeinsamen Sprints im Büro erwiesen hat.

In diesem Beitrag erklären wir Ihnen die Vorgehensweise Schritt für Schritt.

Die 5 Phasen des Design Sprints

Bevor wir uns mit dem genauen Prozess unseres Produktteams befassen, sollten wir uns zunächst mit den Grundlagen befassen. Was gehört zu einem Design Sprint dazu? (In diesem Beitrag erhalten Sie nur einen kurzen Überblick. Falls Design Sprints völlig neu für Sie sind, empfehlen wir Ihnen die Lektüre dieses Beitrags.)

Design Sprints können in fünf verschiedene Phasen unterteilt werden, die jeweils einen Tag der Arbeitswoche entsprechen:

1. Das Problem verstehen

Bevor Sie ein Problem angehen können, müssen Sie sich mit allen Details vertraut machen. In dieser Phase erfasst Ihr Team das jeweilige Problem, listet alle langfristigen Ziele auf und identifiziert potenzielle Reibungspunkte.

2. Ideen entwickeln

In diesem Schritt geht es um die folgende wichtige Frage: „Gibt es weitere mögliche Lösungen für das Problem?“ Während dieser Phase lassen sich Teams häufig von ihrer Konkurrenz inspirieren.

3. Fokussieren und Entscheidungen treffen

Ihr Team hat sich bisher nur auf die Entwicklung der Ideen konzentriert. Jetzt ist es an der Zeit, diese zu bewerten. In dieser Phase wählt Ihr Team die Lösung aus, mit der es fortfahren möchte.

4. Prototyp erstellen

Sobald Sie sich auf eine Lösung geeinigt haben, ist es an der Zeit, diese umzusetzen – oder zumindest einen Prototyp zu erstellen. (Für die eigentliche Entwicklung und Implementierung der Lösung bedarf es mehr als einen Tag!) In dieser Phase kann Ihr Team mit dem Storyboarding beginnen und Prototypen mit mehr Detailtreue entwickeln.

5. Testen und validieren

Die beste Person für den Test Ihrer Lösung ist letztendlich Ihr Kunde. In der fünften und letzten Phase des Design Sprints sollten Sie tatsächlichen KundInnen Ihren Prototypen vorstellen und deren Feedback dazu einzuholen und aufzuzeichnen.

Wie läuft der Design Sprint in Lucidspark ab?

Beim Lesen des nächsten Abschnitts, in dem wir die Lucidspark-Prozesse unseres Produktteams bei einem Design Sprint beschreiben, sollten Sie Folgendes im Hinterkopf behalten: Kein Design Sprint gleicht dem anderen. Auch wenn die einzelnen Phasen in allen Design Sprints gleich bleiben, variieren die jeweiligen Verfahren und Prozesse innerhalb der Phasen für jedes Team bzw. Unternehmen. Ganz gleich, ob Sie diese Schritte genau befolgen oder sich einfach nur Inspiration für Ihre eigene Arbeit in Lucidspark holen möchten: Wir hoffen, dass Sie etwas von den Erfahrungen unseres Teams lernen können.

Phase 1: Das Problem verstehen

Bevor Sie ernsthaft mit dem Sprint beginnen können, sollten Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen und diese Punkte aufzeichnen. Unser Team nutzt den Notiz-Bereich in Lucidspark, um den Vorgang zu dokumentieren und alle wichtigen Details zum Sprint sowie einen groben Überblick und eine Timeline festzuhalten. Auf diese Weise können sich auch die MitarbeiterInnen, die erst später zum Projekt dazustoßen, mit den Details vertraut machen.

Nun folgen die ersten eigentlichen Aufgaben des Sprints: das Brainstorming. Dazu gehören potenzielle langfristige Ziele und Fragen, die im Rahmen des Sprints beantwortet werden sollen. An dieser Stelle fügt unser Team Container zum Whiteboard hinzu. Im Container „Was sind unsere langfristigen Ziele?“ verwenden die Teammitglieder Post its (Notizzetteln), um Ihre Ideen zu notieren. In einem anderen Container dokumentieren die Teammitglieder die Fragen, die bei der Richtungsbestimmung des Design Sprints hilfreich sein könnten.

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Danach beginnt das Team, mithilfe unserer berühmten Post its das bisherige Benutzererlebnis abzubilden. Diese Notizen sind mit Pfeilen miteinander verbunden und stellen somit die User Journey dar. Anhand dieser visuellen Darstellung auf Ihrem Lucidspark-Board können Sie leicht Reibungspunkte identifizieren und benennen.

 

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Phase 2: Ideen entwickeln

Damit Ihr Team die bestmögliche Lösung finden kann, muss das Problem zunächst sorgfältig ausgearbeitet werden. Um „das Problem“ genauer zu definieren, führt unser Team die „Wie könnten wir?“-Übung durch. Die Grundidee ist einfach: Jedes Teammitglied schreibt eine „Wie könnten wir“-Frage auf ein Post it und auf dem Lucidspark-Board. (Zum Beispiel: „Wie könnten wir die Vorlagen intuitiver gestalten?“)

Der Moderator gruppiert dann ähnliche Fragen zusammen und die Teilnehmer können (mithilfe der Abstimmungsfunktion von Lucidspark) über die besten abstimmen. Sobald die möglichen Fragen eingegrenzt wurden, muss nur noch die Frage ausgewählt werden, die das jeweilige Problem am besten beschreibt. Das Ziel des Sprints besteht dann darin, diese Frage zu beantworten.

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Nicht jede Idee wird zu 100 % originell sein – aber das ist auch in Ordnung! Um die MitarbeiterInnen zu ermutigen, eigene Ideen zu entwickeln, beginnt unser Team mit der „Lightning Demos“-Übung. Dazu werden zunächst die Wettbewerber aufgelistet, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. (Diese werden natürlich auf Post its notiert und in verschiedene Container sortiert.) Jedes Teammitglied sucht sich dann einen der Wettbewerber aus und informiert sich ausführlich darüber, auf welche Weise dieses Unternehmen das jeweilige Problem angeht.

 

Anschließend werden die jeweiligen Ergebnisse in einem Container mit dem Namen des Teammitglieds dokumentiert. Am Ende der Übung liegen so eventuell Informationen zu bestimmten Funktionen des Konkurrenzprodukts in Form von Post its oder Screenshots vor.

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Phase 3: Fokussieren und Entscheidungen treffen

Die Post its aus der „Lightning Demos“-Übung werden dann mit Hilfe der Gruppierungsfunktion sortiert. Unser Team gruppiert sie einzeln je nach Farbe und nach Design. Mit Hilfe der Tags (Makierung) können Sie jedoch auch auf direkte Weise Designs zu den Post its hinzufügen und somit den Sortierungsprozess beschleunigen.

Stakeholder nutzen dann Emoji-Reaktionen und die Abstimmungsfunktion von Lucidspark, um die besten Lösungen auszuwählen. Bis zum Ende des Prozesses steht schließlich fest, welche Lösung bzw. Lösungen aufgegriffen werden soll(en).

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Phase 4: Prototyp erstellen

Sobald unser Team eine klare Vorstellung davon hat, welche Lösungen umgesetzt werden sollen, beginnt das Storyboarding. Zunächst erstellen die Teammitglieder Storyboards, die die derzeitige User Story abbilden. Dies liefert die Grundlage für diese Phase. Anschließend werden Post its hinzugefügt, die näher angeben, wie die neuen Funktionen mit der User Story zusammenhängen.

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Als Nächstes erstellt unser Team dann in Lucidspark vereinfachte Prototypen.

 

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Lucidspark ist nicht dafür gedacht, Prototypen mit komplexen Details zu entwickeln. Wenn der Entwicklungsprozess des Prototypen also voranschreitet, sollten Sie sich möglicherweise ein anderes Tool suchen, um die Arbeit abzuschließen. Dank der Fähigkeit von Lucidspark, Dateien direkt in Lucidchart zu importieren, sollte jedoch auch dieser Schritt kein Problem sein. In Lucidchart können Sie dann interaktive und detailreiche Prototypen erstellen.

 

Phase 5: Testen

Wie genau Sie Ihre Entwürfe testen, hängt ganz von Ihnen ab. Wichtig ist, dass Sie die Meinung Ihrer KundInnen miteinbeziehen. Falls Sie Ihr Lucidspark-Board in Lucidchart importiert haben, ist der nächste Schritt ganz einfach: Bieten Sie Ihren KundInnen Zugriff auf den Prototypen. Sie können Ihr Dokument im Präsentationsmodus mit anderen teilen und den KundInnen somit ermöglichen, sich durch den jeweiligen interaktiven Prototypen durchzuklicken – und all das innerhalb von Lucidchart!

Wie bereits gesagt, kein Design Sprint gleicht dem anderen. Ihr Design Sprint sieht also wahrscheinlich anders aus als der Prozess von unserem Team. Eines bleibt jedoch unverändert, unabhängig davon, wer an einem Projekt arbeitet: Lucidspark kann dabei helfen, Ihr Team zusammenzubringen, egal, ob Sie im Büro arbeiten oder im Homeoffice.

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Über Lucidspark

Lucidspark ist ein virtuelles Whiteboard, das Ihnen und Ihrem Team die Zusammenarbeit erleichtert. So kommen die besten Ideen zum Vorschein. Es verfügt über Haftnotizen, Tools zum Freihandzeichnen sowie eine unbegrenzte Arbeitsfläche – kurz gesagt: alles, was man zum Erfassen der nächsten durchschlagenden Idee braucht. Und es wurde speziell für die Zusammenarbeit entwickelt. Sie können sich das in etwa wie einen Experimentierkasten vorstellen, in dem Ihr Team gemeinsam in Echtzeit Ideen erörtern und Innovationen hervorbringen kann.

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